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Wassertransportnetz Drucken

Neues Wassertransportnetz für Salzgitter

Die städtische Gesellschaft, die WEVG Salzgitter GmbH & Co. KG (WEVG) plant das Wassertransportnetz und damit die Wasserlieferung in der Stadt Salzgitter zu erneuern.

Dies gaben im Anschluss an die heutige Aufsichtsratssitzung der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Klingebiel, Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, und die Geschäftsführer der WEVG Rainer Krause und Torsten Zink bekannt.

Die WEVG ist der Wasserlieferant für die Bürger in Salzgitter. Sie bezieht ihr Wasser von der Salzgitter Flachstahl GmbH. Aufgrund der Entscheidung der Salzgitter Flachstahl GmbH, sich von dem Wassertransportnetz zu trennen und nicht mehr als eines ihrer Kerngeschäfte anzusehen, hat sich die WEVG, unter Berücksichtigung des Mitte 2016 auslaufenden Wasserliefervertrages, frühzeitig und aktiv mit der zukünftigen Wasserversorgung beschäftigt.

Wesentlicher Eckpunkt der zukünftigen Wasserversorgung in Salzgitter ist die Erneuerung des Wassertransportnetzes. Nach ersten Abschätzungen sind damit rund 20 Millionen Euro Investition verbunden. Unter Berücksichtigung der bestehenden Vertragslage ist mit der Inbetriebnahme des neuen Netzes Mitte 2016 zu rechnen. Im Jahr 2013 sollen nach heutigem Stand die Erneuerungsarbeiten beginnen, da eine Bauzeit von ca. 2,5 Jahren notwendig sein wird.

Nach der Erneuerung des Wassertransportnetzes werden die Störfälle, die mit einem alten Wassertransportnetz verbunden sind, nicht mehr zu erwarten sein. Die derzeit häufig auftretende Trübungen des Wassers gehören dann der Vergangenheit an. Das Konzept der WEVG-Geschäftsführung beschäftigt sich auch mit der zukünftigen Wasserlieferung für die Salzgitteraner. Es basiert auf dem Leitgedanken, trotz der hohen Investition keine zusätzlichen Kostenbelastung für WEVG-Wasserkunden entstehen zu lassen.

Dies wäre nach heutigem Stand nur bei einem weiteren Bezug von hartem Grundwasser der Fall. Sollte es der Wunsch von Kunden und Politik sein, dass künftig weiches Wasser von den einzelnen Haushalten bezogen werden kann, ist nach heutigem Kenntnisstand mit Mehrkosten von bis zu 27 Cent pro Kubikmeter (bei einem Jahresverbrauch von ca. 150 m³ rd. 40 Euro/a) zu rechnen. Als nächstes wird ein technisches Feinkonzept erstellt. Über den weiteren Verlauf des Projektes wird im nächsten Jahr weiter informiert.

Mittwoch, 08.12.2010




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