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Straßenansicht Drucken

Google führt "Straßenansicht" ein

Ab Ende 2010 wird Google den Internetdienst "Straßenansicht" (Street View) für die 20 größten Städte Deutschlands einführen. Die anderen Städte, darunter Salzgitter, Braunschweig und Wolfsburg, werden im Jahr 2011 folgen.

Für die einen ist es eine faszinierende Möglichkeit, sich online den Urlaubsort anzuschauen oder zu sehen, wie es auf den berühmten Straßen dieser Welt aussieht. Für die anderen ist die Vorstellung, dass die eigene Immobilie weltweit abrufbar ist, dagegen gar nicht reizvoll. "Der Blick auf die Risiken dürfe aber die vorhandenen Chancen und Vorteile nicht außer Acht lassen", betont hierzu Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

So kann sich zuhause am Rechner mit den 360-Grad-Ansichten über Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten von Städten und Ländern kostenlos informiert werden. Jeder dieser Orte wurde von Google mit einem Straßenansicht-Auto Bild für Bild aufgenommen und anschließend zu einem Panoramafoto zusammengesetzt.

Zugesichert hat Google bereits dabei eine Technologie zur Verschleierung von Gesichtern, Kfz-Kennzeichen und Hausnummern vor der Veröffentlichung von derartigen Aufnahmen einzusetzen. Denn nach Meinung der Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder ist eine Veröffentlichung von digitalen Straßenansichten im Internet unzulässig, wenn diese erkennbar sind.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass Google für die Bürger, die selbst die verschleierten Informationen über sich nicht in der "Straßenansicht" sehen möchten, eine unbürokratische und einfache Widerspruchsmöglichkeit anbietet. Gegen die Veröffentlichung von Aufnahmen von Personen, Kennzeichen und Gebäuden bzw. Grundstücken kann bei Google formlos unter den folgenden Adressen Widerspruch erhoben werden:


Dabei sollten die genauen Daten wie zum Beispiel die Anschrift des Hauses angegeben werden, gegen dessen Veröffentlichung sich der Widerspruch richtet.

Einen Musterwiderspruch zum Herunterladen hat das Bundesministerium für Verbraucherschutz im Internet bereitgestellt. Diejenigen Bürger, die über keinen Internetzugang verfügen, können sich das Formular auch in den Bürger-Centern der Stadt Salzgitter in Salzgitter-Lebenstedt und -Bad abholen.

Dienstag, 17.08.2010




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