Fahrt mit einem Fahrsimulator
Im Rahmen des Jugendschutzes wird ein Fahrsimulator aufgebaut, mit dem die Kinder und Jugendlichen eine fiktive Autofahrt unternehmen, die sie nüchtern, betrunken erleben können.
Die Fahrer sitzen in einem echten Autocockpit und können mit Lenkrad und Pedal zu einer "richtigen" Autofahrt starten. Eine Fahranimation zeigt, welche Gefahren der Autoverkehr beinhaltet. Besonders schwierig wird es, wenn zudem noch die so genannte "Rauschbrille" aufgesetzt wird. Diese Brille simuliert einen Wert von 0,8 Promille und macht deutlich, wie eingeschränkt die Sicht und wie verzögert die Reaktion beim Fahren sein kann.
Die Kinder und Jugendlichen sollen durch dieses Angebot dafür sensibilisiert werden, dass sie den Einfluss von Alkohol auf ihr Verhalten niemals unterschätzen dürfen. Der präventive Gedanke hierbei ist es, Fehleinschätzung für Entfernungen und das Gefühl von Verunsicherung erlebbar zu machen. Die Kinder und Jugendlichen sollen erkennen, dass Autofahren nicht mit Alkohol zusammenpasst.
Noch immer sind besonders junge Autofahrer zwischen 18 und 24 Jahren in einem hohen Anteil an Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss beteiligt, so dass Präventionsmaßnahmen erforderlich sind. Damit diese Vorsorge auch Wirkung zeigt, soll dieses ernste Thema spielerisch und mit einer großen Portion Spaß nähergebracht werden.
Der Fahrsimulator kann am 7. und 8. August von 15 Uhr bis 19 Uhr auf der "Jugendmeile" (gegenüber der Jugendbühne) genutzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

