Internationales Jugendcamp
Finanziert wird das Projekt durch das EU-Programm "Jugend in Aktion" mit einer Fördersumme von über 33.000 Euro.
Auch Jugendliche aus Salzgitter können sich bewerben. Voraussetzungen sind: Keine Angst vor der englischen Sprache sowie die Neugier, Leute im gleichen Alter aus England, Frankreich, Finnland, Polen, Ungarn, Russland, Israel, Slowakei, Schottland und Gotha kennen zu lernen. Vorhanden sein sollte Interesse für Themen, die auch andere Länder in Europa betreffen, und die Lust mit gleichaltrigen Jugendlichen einfach eine schöne Zeit zu verbringen. Die Teilnahme kostet 100 Euro, anmelden kann man sich noch bis zum 15. Juli.
Schwerpunkte der Arbeitsgruppen sind Kriminalität, Drogen und Rassismus. Die Themen werden in Diskussionsrunden mit Gastrednern der Drogenberatung, der Jugendgerichtshilfe und der Polizei aus der nationalen Sicht der einzelnen Teilnehmer beleuchtet. Die Jugendlichen können ihren eigenen Blickwinkel der eigenen Nationalität und Kultur einbringen und Lösungsmethoden entwickeln. Auf einer zweitägigen Fahrt nach Berlin werden diese Themen weiter vertieft. In der Bundeshauptstadt steht auch der Besuch des Denkmals für die Opfer des Holocausts auf dem Programm.
Für die Jugendlichen kommt aber ebenso der Spaß nicht zu kurz. So steht eine Fahrt zum Salzgittersee mit möglichen Sportaktivitäten wie Schwimmen, Wakeboarden oder Segeln an. Hinzu kommt ein Open Air-Konzert am Samstag, 17. Juli, von 18 bis 23 Uhr vor der Kulisse des Städtischen Museums Schloss Salder. Im Rahmen des Kultursommers des Fachdienstes Kultur präsentiert jede Jugendgruppe aus ihrem Land eine Musikband.
In Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter und TV 38 wird außerdem ein Film über das internationale Jugendcamp der Stadt Salzgitter produziert. Jugendliche aus Salzgitter konnten sich bis Ende Juni mit einem kleinen Film bewerben. Es gab keine Vorgaben, was für den Bewerbungsfilm aufgenommen werden soll, Hauptsache er war ideenreich und witzig. Die Gewinner des Wettbewerbs werden das Camp filmisch begleiten. Zuvor gibt es eine kleine Einweisung durch die Mitarbeiter des Medienzentrums der Stadt. Der entstandene 45-minütige Film soll dann an die Teilnehmer des Camps und an die Partnerstädte verschickt werden.
Auf der Webseite www.outofsalzgitter.de sind alle Einzelheiten über das Internationale Jugendcamp zusammengefasst. Hier können sich Jugendliche schon vor Beginn des Camps über die Planung und den Ablauf informieren. Zudem soll ein Chatroom eingerichtet werden, in dem die Teilnehmer und -innen schon vorab die Möglichkeit haben, sich kennenzulernen und sich auszutauschen.
Weitere Informationen zum Internationalen Jugendcamp sind unter der Telefonnummer 05341 / 839-3903 oder per E-Mail
erhältlich.

