Möhlenhoff Wärmetechnik GmbH baut Standort in Salzgitter aus
Möhlenhoff Wärmetechnik GmbH: Neubau Fertigungshalle für Unterflurkonvektoren und Abdeckroste. Foto: Möhlenhoff
Das Unternehmen mit Sitz in Salzgitter-Salder ist Anbieter von Produkten und Systemen für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Dazu zählen elektronische Einzelraumregelungen, Unterflurkonvektoren sowie hochwertige Abdeckroste. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Produktion von praxisorientierten und leicht bedienbaren Geräten, die zur Gestaltung eines angenehmen Raumklimas beitragen.
Seit mehr als dreißig Jahren hat sich Möhlenhoff in diesen Bereichen als kompetenter Partner für Kunden und Partnerfirmen des dreistufigen Vertriebsweges im Markt für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik etabliert. Mehr als 160 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2008 einen Umsatz von 26 Millionen Euro. Im Jahr 2009 geht die Möhlenhoff Wärmetechnik GmbH einen weiteren großen Schritt in Richtung Zukunft.
Bereits vor zweieinhalb Jahren hat das Unternehmen an der Museumstraße die an das bisherige Firmengelände grenzende Industriebrache - den ehemaligen Sitz der Firmen Fels und Alpha Beton - erworben, die nicht mehr nutzbaren Gebäude abgerissen, umweltschädliche Altlasten beseitigt und mit einem Neubau begonnen.
Das neue Gebäude hat eine Grundfläche von 6.000 Quadratmetern und ist mit hochmoderner Energiespartechnik ausgestattet. "Die Erweiterung der Fertigungsfläche ist eine wichtige Investition in die Zukunft", sagt Geschäftsführer Andreas Möhlenhoff. "Damit verfügen wir langfristig über ausreichende Kapazitäten für weiteres internationales Wachstum, um den Fertigungsstandort Salzgitter zu sichern. Außerdem haben wir jetzt mehr Platz im Altbau. Dadurch können wir wie geplant unsere Entwicklungsund Vertriebsbereiche aufstocken", so Möhlenhoff weiter.
Rund 1.600 Quadratmeter des Neubaus entfallen auf die Fertigungshalle für regeltechnische Produkte. Unterflurkonvektoren und Abdeckroste werden künftig auf 2.115 Quadratmetern produziert. Zudem befindet sich im Neubau das 1.100 Quadratmeter große Zentrallager, in das ein automatisches Kleinteilelager mit etwa 6.700 Lagerplätzen integriert ist.
Die Fertigungshallen sind so angelegt, dass unnötige Wege bei der Herstellung vermieden werden. "So haben wir uns auch hier die erforderliche Flexibilität geschaffen, um auf künftige Anforderungen optimal reagieren zu können", erklärt Andreas Möhlenhoff. Als Hersteller von energiesparenden Produkten war es Möhlenhoff zudem wichtig, ein umwelt- und energieschonendes Gebäudekonzept zu verwirklichen.
So wird das Gebäude komplett im Niedrigenergiebereich betrieben - Wärmeverlust und Energiebedarf sind geringer, als gesetzlich vorgeschrieben. Eine Tiefenwärmepumpe entzieht dem Erdreich Wärme und nutzt diese, um die Hallen zu heizen oder zu kühlen. Die Abwärme der Druckluftaggregate sowie des Pulvereinbrennofens - beides Geräte, die bei der Fertigung eingesetzt werden - wird über Wärmerückgewinnung in die Heizungsanlage eingespeist. Moderne Gebäudeleittechnik steuert alle Systeme. Das sorgt für ein angenehmes Klima in den Hallen bei minimalem Energieaufwand.
Neben den Fertigungshallen hat Möhlenhoff auch in Freizeitmöglichkeiten für seine Mitarbeiter investiert und einen Fußballplatz sowie ein Strandvolleyballfeld angelegt. "Für uns ist das gelebte Firmenphilosophie", schildert Möhlenhoff. "Wir sind in Salzgitter fest verwurzelt und möchten hier weiterhin erfolgreich arbeiten. Dabei stehen unsere Mitarbeiter im Mittelpunkt." Mit dem Neubau hat das Unternehmen die erste Stufe seines Gesamtkonzeptes zur Gestaltung des Firmengeländes umgesetzt.
Im zweiten Schritt werden bis März 2010 freigewordene Bürogebäude umgebaut. Im Anschluss soll das historische Bahnhofsgebäude restauriert werden, das sich ebenfalls auf dem Firmengelände befindet. Dort wird künftig neben Besucherempfang und Besprechungsräumen auch ein Mitarbeiter- Bistro eingerichtet. "Wir möchten unseren Kunden weiterhin Produkte in sehr hoher Qualität und einen hervorragenden Service bieten.
Daher setzen wir mit unserer Investition ganz klar auf den Wirtschaftsstandort Salzgitter und unsere Mitarbeiter", fasst Möhlenhoff abschließend zusammen.
