Coradia Lirex in Salzgitter präsentiert
Die attraktiven und leistungsstarken Regionalzüge sind bis zu 95 Prozent recyclebar und behindertengerecht. Die Fahrzeuge werden am wichtigsten Produktionsstandort von Alstom, dem Kompetenzzentrum für Regionalzüge in Salzgitter entwickelt und produziert. Die ersten Fahrzeuge nehmen Ende 2008 den Betrieb auf.
„Diese Testfahrt ist wichtiger Bestandteil der Produktionsentwicklung. Sie ist ein Meilenstein in der technischen Validierung. Der Coradia Lirex präsentierte heute die hervorragenden Leistungen von Alstom in den Bereichen Sicherheit, Umwelt und Design von Schienenfahrzeugen", sagt Dr. Martin Lange, Vorsitzender der Geschäftsführung der Alstom LHB.
Die Anordnung der Hauptkomponenten auf dem Fahrzeugdach sind eine besondere Eigenschaft der Coradia Lirex Regionalzüge und bieten viele Vorteile. Vor allem können sie fast durchgehend niederflurig gebaut werden. Niederflurige Einstiege, besondere Sitzgruppen für Behinderte, taktile Aussteige- und Notruftaster, spezielle Mehrzweckbereiche für Rollstühle und behindertengerechte Toiletten erleichtern besonders mobilitätseingeschränkten Fahrgästen das Reisen.
Seit der Entwicklung der innovativen Elektrotriebwagen im Jahr 2002 hat Alstom insgesamt 199 Coradia Continental im In- und Ausland verkauft. 71 S-Bahnzügen für den Großraum Stockholm, 49 an die schwedische Region Skane und 79 Fahrzeuge für DB Regio in Bayern.
Coradia Lirex Regionalzüge wurden von der Deutschen Bahn für drei bayrische Regionalzentren bestellt:
- 37 Coradia Lirex Regionalzüge für Augsburg
- 30 Coradia Lirex Regionalzüge für Würzburg / Nürnberg
- 12 Coradia Lirex Regionalzüge für die Strecke München-Passau

