Ausbildungsbeginn bei der Stadt
Die neuen Nachwuchskräfte wurden von Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Ausbildungsleiterin Monika Bruer und Ausbildungsbetreuerin Jana Brandeis in Empfang genommen. Der Oberbürgermeister beglückwünschte die Auszubildenden sich unter vielen Mitbewerbern durchgesetzt zu haben und wünschte ihnen einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf.
Als Stadtinspektor-Anwärter für die Laufbahn des gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes wurden Christian Dege, Sebastian Haas, Sebastian Henschel, Sarah Holewa, Julia Richter, Wiebke Rötsch, Inka Schudrowitz und Katja Stolte eingestellt. Zu Verwaltungsfachangestellten lassen sich Irina Semski, Carolin Burgdorf, Anika Krämer, Kristina Kreiter, Marissa Nuglisch, Olesja Reichert, Philipp Rittel und Mareike Titze ausbilden. Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste wird Dennis Marggraf. Dominik Görög hat als Fachinformatiker Systemintegration, Marcel Wilkens als Kfz-Mechatroniker und Stefan Fricke als Straßenwärter ihre Ausbildung bei der Stadt begonnen. Die Auswahl von Nachwuchskräften des Einstellungsjahrgangs 2007 hat bereits nach den Sommerferien 2006 begonnen. Insgesamt gingen rund 800 Bewerbungen ein.
Auch für das Jahr 2008 laufen bereits die Planungen bei der Stadt. Klingebiel: "Die Stadtverwaltung hat sowohl in der Vergangenheit als auch in diesem Jahr in begrenztem Umfang über den jeweils festgestellten Bedarf hinaus ausgebildet." Verwaltungsintern werden Maßnahmen zur Erhöhung der sachlichen Kapazitäten untersucht, damit in 2008 am Personalbedarfskonzept orientiert die notwendige Zahl von Nachwuchskräften eingestellt und ausgebildet werden kann, so der Oberbürgermeister weiter.
Das Durchschnittsalter der städtischen Bediensteten beträgt 46 Jahre, rund 400 Beschäftigte werden in den nächsten zehn Jahren ausscheiden, darauf weist der stellvertretende Fachdienstleiter Personal, Thomas Albrecht, hin. Die sich hieraus ergebende Fluktuation, so Albrecht, betrifft alle Einsatzbereiche und Beschäftigtenqualifikationen. Die vorgenommene Personalaltersstrukturanalyse nach Berufsgruppen bzw. Laufbahnen ist erstellt und befindet sich in der Qualitätssicherung. Der Abschluss der Personalbedarfsplanung ist für Ende August geplant.
Bisher habe die Verwaltung nur fünf Jahre im Voraus geplant, doch das reiche angesichts der Bevölkerungsentwicklung nicht mehr aus. Klingebiel: "Wir werden bald das Problem haben, qualifizierte Beschäftigte zu finden." Wegen des Bevölkerungsrückgangs sieht Klingebiel einen "Wettbewerb um Nachwuchskräfte" voraus. Die Chancen der Stadt sieht man wegen des geringeren Verdienstes im öffentlichen Dienst als mäßig an. "Unser Vorteil muss der sichere Arbeitsplatz sein", so der Oberbürgermeister. Die Auszubildenden, die dieses Jahr ihre Ausbildung beendet haben, konnten alle übernommen werden, betont der Verwaltungschef abschließend.

