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Evangelische Grundschule Drucken

Standort für Evangelische Grundschule

Die Stadt Salzgitter überlässt dem Trägerverein Heinrich Albertz-Schule e. V. das ehemalige Schulgebäude Watenstedt für die geplante evangelische Heinrich-Albertz-Grundschule ab dem 1. August 2008 für drei Jahre kostenfrei.

Sie soll den Namen von Heinrich Albertz tragen und als teiloffene Ganztagsschule geführt werden.

Wie Klingebiel  in einem gemeinsamen Pressegespräch mit der Vorsitzenden des Vereins, Susanne Koch-Adam, ihrem Stellvertreter Ralf Oheinski, dem Fachdienstleiter Bildung, Michael Osann, dem Mitglied der Finanzgruppe, Dr. Bettina Mrowietz-Ruckstuhl, und Schulrektor Gerd Meiborg als Initiator betonte, hoffe er auf eine Zustimmung des Rates, zugleich aber ebenso auf eine ideelle und finanzielle Unterstützung durch die Evangelisch-lutherische Landeskirche Braunschweig.

Der Oberbürgermeister sieht die geplante Evangelische Grundschule als eine „Verbreiterung des lokalen Schulangebots und der Schullandschaft an". Die Überlegungen korrespondierten mit seinem Ziel,  Salzgitter bis 2015 zu eine der kinder- und familienfreundlichsten Städte Deutschlands zu gestalten. Von daher könne der Trägerverein auf seine Unterstützung zählen. Er sei bereit, das Watenstedter Gebäude ab dem 1. August 2008 kostenfrei zu überlassen - vorausgesetzt, der Verein erhalte durch die Landesschulbehörde eine Betriebsgenehmigung.

Ab dem 1. August 2011 soll der Trägerverein an die Stadt angemessene Miet- und Betriebskosten im Umfang der zu erwartenden Finanzhilfe des Landes Niedersachsen und möglicher weiterer Zuwender wie Evangelische Landeskirche oder Sponsoren entrichten. Mit dem Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik ist ein entsprechender Mietvertrag zu schließen. Die Schule in freier Trägerschaft ist damit den anderen Schulen gleichgestellt.

Klingebiel unterstreicht, dass der Rat  nur darüber entscheiden könne, ob und zu welchen Konditionen die Stadt bereit sei, dem Trägerverein das Gebäude bereit zu stellen. Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz habe sie weder ein Veto- noch ein Beteiligungsrecht. Bei vorliegenden Voraussetzungen müsse die Landesschulbehörde die Genehmigung zum Betrieb einer sogenannten Ersatzschule erteilen.

Die Initiative zur Gründung einer Evangelischen Grundschule in Salzgitter war im Herbst 2006 gebildet worden. Seit Januar dieses Jahres gab es zwischen der Stadt und der Initiative Verhandlungen über mögliche Standorte. Letztlich bestanden die Alternativen Schulgebäude Wiesenstraße in Salzgitter-Bad und -Watenstedt. Beide haben ausreichenden Schulraum mit Nebenräumen einschließlich Turnhalle für eine zweizügige Grundschule, wobei der Verein letztlich Salzgitter-Watenstedt favorisierte.

Donnerstag, 20.12.2007




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