Regionalranking
Wir sind gar nicht so schlecht, wie viele glauben", kommentiert Oberbürgermeister Frank Klingebiel.
Nach der Studie, hier die Stärken Salzgitters:
- Einkommen sind die zweithöchsten im Landesvergleich,
- Rang 4 im Land bei der Produktivität, der durchschnittlichen Wirtschaftsleistung eines Beschäftigten,
- siebthöchstes Bruttoinlandsprodukt Niedersachsens,
- in schnell wachsenden Branchen arbeiten 10,6 % (Rang 8 im Land),
- 12. Platz im Land beim Anteil Hochqualifizierter.
Nach der Studie, hier die Schwächen Salzgitters:
- vorletzter Platz im Land bei den Arbeitskosten,
- ebenfalls vorletzter Platz bei der Langzeitarbeitslosigkeit,
- schlechte Werte bei Gewerbean- und abmeldungen - kaum mehr Firmen eröffnet als geschlossen,
- weit abgeschlagen ist Salzgitter bei den kommunalen Investitionen.
Verwaltungschef Klingebiel bringt die Zahlen in Zusammenhang. Bei hohen Einkommen sei klar, dass auch die Arbeitskosten hoch lägen. Ein "großer Schwachpunkt" sei, dass Pendler viel von dem Einkommen abschöpften: "Menschen, die hier leben, finden dagegen keine Arbeit." Da zeige sich der Faktor Bildung: "Ohne sie kommt man nicht an hochqualifizierte Jobs. Die Unternehmen sind sicher bemüht, heimische Kräfte zu finden." Lob spricht Klingebiel dem Mittelstand aus, der im wesentlichen zum vorderen Platz Salzgitters bei der Ausbildungsplatzdichte beitrage.
Die niedrige städtische Investitionsquote liege wegen der schlechten Haushaltslage auf der Hand. Klingebiel: "Wir können nur das Notwendigste tun, nicht das Wünschenswerte." Er wolle darum "in die Zukunft investieren: in die Schulen und Kindergärten. Zweites Hauptarbeitsfeld sei die Wirtschaftsförderung: "Salzgitter ist trotz seiner guten Verkehrsanbindung beinahe Schlusslicht bei den Gewerbeansiedlungen. Wie schaffen wir die Voraussetzungen, dass sich Betriebe ansiedeln und halten?" Insbesondere das Marketing müsse verbessert werden.
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Salzgitter im Regionalranking
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