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4. Doppik-Tag Drucken

Fachwissen aus Salzgitter ist gefragt

Die Stadt Salzgitter ist gar nicht so schlecht, wie ihr Ruf oft vermuten lässt: Ihre Erfahrungen bei der Einführung der kaufmännische Buchführung (Doppik) sind jedenfalls gefragt.

Am Donnerstag, 26. Oktober 2006, hörten mehr als 200 kommunale Haushaltsexperten von Konstanz bis Lübeck zunächst Aktuelles über die Haushaltsreform (Karl-Josef Leyendecker, Niedersächsischer Städtetag) und dazu eine Bestandsaufnahme der geplanten Änderung des Haushalts- und Rechnungswesens (Dr. Birgit Frischmuth, Deutscher Städtetag).

Dann aber ging es in die Praxis. In neun Arbeitskreisen vermittelten die Experten aus Salzgitter ihre Erfahrungen mit der kaufmännischen Haushaltsführung, die hier Anfang 2005 eingeführt wurde und 2007 komplett durchgesetzt sein wird.

Viel Anerkennung ernteten die ortsansässigen Fachleute Gottfried Teuber, Uwe Friemel, Frank Drescher, Hartmut Friebel, Carsten Schenke, Hans-Jürgen Teschke, Horst  Beyer, Bianka Denstorf, Joachim Burkhardt, Bärbel Walter, Nicole Hubrig, Brunhilde Frye und Axel Klempin sowie Andreas Hellenbrand (Wibera). Stadtkämmerer Ekkehard Grunwald hatte zu Beginn der Tagung die Gäste begrüßt und zufrieden festgestellt, dass Salzgitter bisher die einzige Stadt sei, die solch eine Fachtagung veranstalte. Grunwald war stolz: Der gute Besuch der nunmehr 4. Fachtagung spreche für die Arbeit in der Stadt. Die Fachtagung wird durch Tagungsbeiträge finanziert, die die Besucher zahlen.

Das dicke Lob des Niedersächsischen Städtetages für Salzgitter überbrachte Karl-Josef Leyendecker: Die Stadt sei nicht nur Vorreiter bei der Einführung des neuen Haushaltsrechtes, sondern gebe ihre Erfahrungen auch regelmäßig an andere Kommunen weiter. Auch Birgit Frischmuth (Deutscher Städtetag) hob "die Pilotstadt Salzgitter" besonders hervor. Einen viel beachteten Vortrag hielt außerdem Professor Dietrich Budäus von der Universität Hamburg.

Freitag, 27.10.2006


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