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Hillenholzknoten Drucken

Endausbau Hillenholzknoten

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich gaben Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche, Oberbürgermeister Helmut Knebel und MdL Hermann Eppers am 20. Mai 2003 den Startschuss für den Umbau der Hillenholzkreuzung.

Der Hillenholzknoten ist die Verknüpfung der "Industriestraße Mitte" (K 30) mit der "Nord-Süd-Straße" (K12), daneben ist die Straße "Am Hillenholz" (K 40) eingebunden.

Seit 20 Jahren, so Tiefbauamtsleiter Hartmut Friebel, plane man, den neuralgischen Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Nun endlich könne mit dem ersten Bauabschnitt des Projektes begonnen werden. Friebel: „Wenn die Bauarbeiten im nächsten Jahr abgeschlossen sein werden, werden Verkehrsunfälle hier hoffentlich der Vergangenheit angehören, denn dann steht hier eine nagelneue Brücke, über die die Fahrzeuge auf der Nord-Süd-Straße zur Industriestraße-Mitte gelangen, ohne mit dem Querverkehr auf der K 40 zwischen Watenstedt und Salder zu kollidieren."

Wirtschaftsminister Walter Hirche hob die Wichtigkeit dieses vom Land Niedersachsen geförderten Projekts hervor. Er sieht es als notwendig an, das Augenmerk nicht nur auf den Schienenbereich zu richten. „Niedersachsen ist ein dezentrales Land. Die Menschen sind auf Autos angewiesen", sagte er.

Kernpunkt des Projektes "Endausbau Hillenholzknoten" ist die Schaffung einer planfreien Querung der Nord-Süd-Straße (Verkehrsanteil über 80 %) über die Straße "Am Hillenholz" (Brückenbauwerk Mi 9) mit Anschluß an die Industriestraße Mitte Richtung A 39. Hierdurch wird die Verbindung zwischen den großen Stadtteilen SZ-Bad und SZ-Lebenstedt erheblich verbessert, die Stadtteile Salder und Gebhardshagen werden verkehrlich entlastet. Die Unfallschwerpunkte auf den beiden Kreuzungen mit der K 40 werden beseitigt. Die Gesamtkosten des Projektes wurden auf  ca. 2,2 Mio. EURO geschätzt, wovon bis zu 75 % mit GVFG-Mitteln gefördert werden.

Nachdem im Frühjahr 2002 mit vorgezogenen Gehölzrodungen begonnen wurde, erfolgt nun die Dammvorschüttung, in Kürze wird der Brückenbau beginnen und abschließend in 2004 der Straßenbau ausgeführt.

Technische Daten:

  • Dammvorschüttung
    Vorab, um die zu erwartenden Setzungen des Untergrundes vor Beginn der Straßenbauarbeiten abklingen zu lassen.
    Bauzeit: Mai bis August 03
    Kosten: ca. 330.000 Euro
    Umfang: ca. 38.000 m³
    Höhe: bis zu 6 m
    Auftragnehmer: Fa. Matthäi GmbH & Co. KG, langenhagen
  • Brücke Mi 9: Drei-Feld-Bauwerk aus Stahlbeton, gegründet auf 90 Betonpfählen von 6 m Länge.
    Bauzeit: Juni bis Dezember 03
    Kosten: ca. 830.000 Euro
    Brückenklasse: 60/30
    Stützweiten: 13,50 + 17,00 + 13,50 m
    Breite zwischen Geländern: 11,00 m
    Fahrbahnbreite: 7,50 m
    Beton für das gesamte Bauwerk: ca. 1.400 m³
    Stahl: ca. 100 t
    Auftragnehmer: Fa. Heinemann & Busse GmbH, Salzgitter
  • Straßenbau: Rampe von Süden über Brücke Mi 9 zur vorhandenen Brücke Mi 8,
    Ausfahrt von der I-Mitte und Rampe von Norden zur Brücke Mi 9
    Bauzeit: März bis November 2004
    Kosten: ca. 830.000 Euro
    Oberbau: Bauklasse III nach RStO, in Asphaltbauweise
    Fahrbahnbreite: 7,50 m
    Länge: ca. 700 m
    Ausschreibung erfolgt Ende 2003.
    Sonstiges: Ingenieurleistungen, Rodungsarbeiten, Bepflanzung usw.
    Kosten: ca. 240.000 Euro
Dienstag, 20.05.2003


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